2009 - Fortführung "RINGEN gegen den SCHLAG! - die Zweite"
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„Ringen gegen den Schlag“ die Zweite: 2.150 € für die Schlaganfallhilfe errungenZum zweiten Mal wurde das traditionelle DRB-Kaderturnier der Kadetten Freistil (15-17 Jahre) zugunsten der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe ausgerichtet. Durch den Ausrichter Stemm- und Ringverein Germania Dettingen wurden Spendengelder in Höhe von 2.150 Euro gesammelt. Nachwuchs-Bundestrainer Alexander Leipold (Karlstein) konnte die ersten Leistungen seiner Kaderathleten beobachten und war mit der Veranstaltung überaus zufrieden.
Sport mit Aufklärung verbinden
Sportlich ist das DRB-Kaderturnier im freien Stil die erste Standortbestimmung der Kadetten. Seit zwei Jahren verbindet Nachwuchs-Bundestrainer Alexander Leipold (Karlstein) dieses Turnier noch mit einer Botschaft. Mit dem Slogan „Ringen gegen den Schlag“ stehen vor allem Aufklärungen über die Vorsorge eines Schlaganfalls im Vordergrund. Nach dem erfolgreichen Debüt 2008 bereits das zweite Mal – diesmal in Alexander Leipolds Heimatgemeinde Karlstein/Dettingen. Der ehemalige Welt- und Europameister war selbst Schlaganfall-Patient. Im Jahr 2003 erlitt der ehemalige Ausnahmeathlet einen Schlaganfall bei einem Trainingslager in Usbekistan, zwei weitere folgten kurze Zeit später in der Uniklinik Würzburg. „Ohne die sofortige und professionelle Hilfe würde ich wahrscheinlich nicht mehr so hierstehen, wie das jetzt der Fall ist“, erinnert sich der 39jährige an die schwerste Zeit seines Lebens zurück. Mit einem unbändigen Willen „wieder normale Dinge zu können“ (Leipold) und die Rehabilitation im Medical Park Bad Rodach sowie durch seinen Physiotherapeuten Werner Krass kämpfte sich Leipold wieder in ein ganz normales Leben. Dieser Lebensabschnitt hat den Karlsteiner so geprägt, dass er sich seit seiner Genesung als Botschafter für die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe einsetzt. Ausrichter Stemm- und Ringverein Germania Dettingen organisierte das Turnier bestens. Alle Eintrittspreise und Gewinne wurden der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe gespendet. Die Kampfleiter und das Wettkampfbüro spendeten ihre gesamten Spesen. Am Ende kam die beachtliche Summe von 2.150 Euro für den guten Zweck zusammen. „Damit habe ich nicht gerechnet. Wir sind alle sehr glücklich“, freute sich Leipold und dankte dem Team von Germania Dettingen, angeführt vom Vorsitzenden Benno Stock.
Pausenattraktion Judo-Slow Motion
Eine Vorführung der besonderen Art demonstrierten Ralf Wylenzek und Stefan Bingenheimer in der Pause. Mit „Judo in Slow Motion“ begeisterten die ehemaligen Spitzenjudokas die Zuschauer in der Bayernhalle Großwelzheim. Neben Wylenzek und Bingenheimer kamen auch Manfred Schwendler und Christian Pöllath auf Einladung von Alexander Leipold und Jens Gündling, die allesamt dem Club „Emadeus“ - ehemalig geförderter Sporthilfe-Athleten, angehören. Christel Bockler verfolgte das Turnier stellvertretend für die Stiftung Deutsche Sporthilfe.